10.04.2014

Wer ist Frederik Feindt?

Ein Barpianist aus Hamburg! Nicht ganz, wohnt er doch im wunderschönen Rosengarten südlich von Hamburg. Aber das wichtigste steht sowieso rechts unter "über mich" und dieser Post ist auch nur dazu da, zwei schöne Fotos zu präsentieren, aufgenommen bei einem Auftritt in der Alten Weberei in Nordhorn. Et voilá:


Fotos (c) 2010 Albrecht Mölderink

...und wie klingt nun dieser Barpianist?

Das habe ich mich ehrlicherweise auch schon manchmal gefragt. Es ist doch ein großer Unterschied, ob man am Klavier sitzt und eine Gesellschaft begleitet, also seine Art des Spiels auf die momentane Stimmung anpasst und sich in den Gesamtsound eingliedert oder eine Aufnahme am Klavier macht. Ähnlich wie wenn man seine eigene Stimme auf Tonband hört. Da allerdings schon viele Leute meine Art des Spiels gelobt haben, wollte ich es genau wissen und habe am 24. Januar 2010, das war einer dieser eiskalten Tage, zwei Mikrofone in meinen Schimmel Stutzflügel gehängt und auf Record gedrückt. Nun, es sind keine Konzertaufnahmen, aber ich denke, man kann meine Philosophie des Spielens heraushören. Stellvertretend für viele andere Stücke meines Repertoires habe ich 4 Stilistiken herausgepickt.

Swing - Satin Doll
Es gibt Kollegen, die sagen, dass das sogenannte Stride Piano aus der Mode gekommen sei. Nun, das finde ich nicht, sondern glaube, das neben dem walking bass das Stride Piano der Spielstil ist, der dem solistischen Swing Piano den richtigen Drive gibt.



Pop Ballade - Song for Guy
Eine wunderbare einfache Komposition, kurz vorm Kitsch, aber ein echter Klassiker des Barpianos. Und man kann prima groovig drüber improvisieren, wie in dieser Version am Ende zu hören ist:



Bossa Nova - Wave
Als ich im Studium meinen Lehrer Armin Keil, einen ausgewiesenen Latin Experten, der lange Jahre in Mittelamerika gelebt hat, fragte, wie man denn Bossa Nova solistisch spielen könne, sagte er nur "schwierige Angelegenheit". Gilt es doch, den ostinaten Bass, die auf der Clave basierenden Akkorde und die Melodie auf zwei Hände zu verteilen. Hier nun mein Lösungsansatz:



Jazz Ballade/Evergreen - What a Wonderful World
Ach ja, Louis Armstrong... Zum Glück haben mir gute Freunde verboten zu singen und der Welt bleibt eine weitere peinliche Satchmo Imitation erspart. Auch hier ist wieder das Stride Piano, diesmal balladesk, zu hören:

Wohin kann man Frederik Feindt buchen?

Ich spiele auf privaten Feiern wie Hochzeiten, Geburtstagen, silberne Hochzeiten, goldene Hochzeiten, Taufen, eigentlich überall dort, wo schöne Klaviermusik gewünscht wird. Warum nicht mal ein Candlelight Dinner mit Freunden veranstalten mit dezenter Livemusik? Natürlich auch auf offiziellen Veranstaltungen wie Tagungen, Autohauseröffnungen, Vernissagen, Finisagen, in Bars, Clubs, Hotels...
Ohne Übernachtungskosten spiele ich als Barpianist im norddeutschen Raum, das ist insbesondere Hamburg, Bremen, Lübeck, Kiel, Flensburg, Hannover, Oldenburg, Stade, Cuxhaven, Sylt, Schwerin, Wismar und benachbarte Orte. Bei Orten, die weiter entfernt sind, hängt es von der Spielzeit ab. Geht die Veranstaltung bereits um 10.ooUhr los, ist es für das Gelingen des Auftrittes sicherlich für alle Beteiligten besser, wenn ich nicht um 5.ooUhr aufgestanden bin und unausgeschlafen ankomme. Bei einer Startzeit um 15.ooUhr sieht das natürlich schon wieder anders aus. Ebenso hängt es vom Ende der Party ab. Ungern verbringe ich noch nachts um drei noch ein paar Stunden auf der Autobahn, schön mit Pappkaffee in den Sonnenaufgang...
Mit zusätzlichen Fahrtkosten müssen Sie rechnen, wenn ich eine Anfahrt von deutlich mehr als einer Stunde bzw. 50 Kilometern habe. Je zusätzlicher Stunde Fahrzeit/50 Kilometer (einfache Strecke) bitte mit € 50,- rechnen. Ich habe hier eine Karte bei maps.google vorbereitet mit eingezeichnetem Radius, in dem keine Fahrtkosten anfallen. Im Zweifel bitte meinen Startort wählen und eine Route zu Ihrem Veranstaltungsort berechnen lassen.

Barpianist Frederik Feindt auf einer größeren Karte anzeigen

10.04.2012

Freunde, Kollegen und andere Projekte

Es ist ja nicht so, dass ich nur solo spiele. Hier möchte ich, wie der Titel schon sagt, Freunde, Kollegen und andere Projekte vorstellen.

Zu allererst natürlich das JazzDuo and friends! Meinen lieben Freund Günter Köttgen, der den softesten Kontrabass östlich des Hudson Rivers zupft, habe ich als jungen Lehrer der Kreisjugendmusikschule Stade vor tatsächlich 25 Jahren im legendären "Jazz Projekt" kennengelernt. Dort war er einer der drei Ensembleleiter, erkannte wohl unser Potential und nahm mich mit zu den Neuberger Kulturtagen, in deren Rahmen von der Musikhochschule Graz Jazworkshops veranstaltet wurden. Unsere ersten Duo Auftritte bestritten wir alle zwei Wochen im Buxtehuder "Canapée", dessen Einrichtung aus dem ´Nachlass` des legendären "Onkel Pö" in Hamburg stammte. Seit 1996, nach meiner Rückkehr vom Main in den Norden, bauten wir unseren Ruf als perfekte Begleiter von Feiern und Veranstaltungen aller Art im Hamburger Raum aus und spielen seit Jahren so um die 50 Auftritte im Jahr. Weitere Infos und die Möglichkeit, unsere CDs zu bestellen, finden Sie hier.

Mit dem Multinstrumentalisten und Bandleader Volker Moritz verbinden mich nun auch schon einige Jahre und viele Auftritte. Gern spiele ich in seinen Ensembles und bewundere seine charmante Art der Moderation und sein unendlich großes Repertoire. Falls Sie mal eine wirklich souveräne Tanzband oder einen Walking Act brauchen, schauen Sie sich mal hier um!

Ahhh, Nina Majer!!! Welch eine Stimme, welch ein Talent! Sie kennen Betty Carter, lieben Bessi Smith, verehren Billy Holiday? Dann müssen Sie unbedingt Nina kennen lernen! Wer Ohren hat zu hören, der höre!

Unbedingt zu nennen sind noch:
Stephan Orendi, ein Meister der Klarinette, zu hören im JazzDuo and friends
Christian Hake, super sensibler und kreativer Schlagzeuger, der eigentlich aus dem Rock kommt, ebendort
Gero Fei, ist zwar schon länger her und wirkt in Mannheim, ist aber die Koryphäe, was Percussion und Latin angeht



So, genug der Liebeserklärungen, eigentlich geht´s hier ja auch um Barpiano!